volley.ballarinas mit Luft nach oben

Es war nicht der erhoffte Saisonstart: Die volley.ballarinas verlieren ihr erstes Saisonspiel vor  im Frankenderby gegen den TV Erlangen mit 1:3. Nach dem Spiel waren sich Mannschaft und Trainer allerdings einig: „Da ist noch viel Luft nach oben“ – was eine deutliche Leistungssteigerung der Mannschaft in den nächsten Wochen erwarten lässt.

 

Etwas nervös starteten die volley.ballarinas in den ersten Satz, schließlich war es ja auch das erste Saisonspiel und das auch gleich vor heimischer Kulisse. Doch diese Anfangsnervosität legte sich und mit zwei kleinen Aufschlagserien von Katha Schröder und Kasia Trojan ging man mit 5:4 und 7:5 erstmals in Führung. Allerdings kam nun auch Erlangen besser ins Spiel und setzte die Bamberger Annahme zunehmend unter Druck, sodass es den volley.ballarinas schwer fiel ihr variables Angriffsspiel aufzuziehen. Vor allem mit ihren druckvollen Aufschlägen setzte die Erlangenerin Laura Grell die Bamberger Annahme sehr unter Druck und brachte so ihre Mannschaft mit 14:10 in Front. Doch die volley.ballarinas wollten sich so leicht nicht geschlagen geben. Es folgten lange umkämpfte Ballwechsel mit meistens dem besseren Ende für Bamberg. Dennoch konnte man den Rückstand nur noch auf 17:21 verkürzen, ehe Erlangen beim 19:25 den Satz für sich entschied.

 

Der zweite Satz verlief nun genau umgekehrt. Zunächst lag Erlangen immer ein oder zwei Punkte in Front. Mit ihren Aufschlägen drehte Nadine Rupp den Spieß allerdings herum und brachte die volley.ballarinas mit 9:6 in Führung. Kurz darauf setzte Kapitänin Anna Michel mit ihren druckvollen Aufschlägen die Erlangerinnen ebenfalls unter Druck und baute den Vorsprung auf 14:10 aus. Doch dass Erlangen keine Mannschaft ist, die sich so leicht geschlagen gibt, zeigte sich spätestens jetzt. Die Mittelfränkinnen kämpften sich ins Spiel zurück und kamen mit starken Angriffen über 14:13 auf 19:19 heran. Am Ende machten dann Anna Michel und Kasia Trojan den Unterschied. Anna Michel setzte mit ihren Flatterangaben wiederum den Annahmeriegel der Gegnerinnen so sehr unter Druck, dass es diesen kaum gelang ein vernünftiges Angriffsspiel aufzuziehen. Folglich hatte Kasia Trojan im Block leichtes Spiel und konnte drei Blockpunkte für das Bamberger Punktekonto verbuchen. Somit gelang den Domstädterinnen der Gewinn des Satzes und der Satzausgleich.

 

Mit einem langen, umkämpften Ballwechsel begann der dritte Satz. Leider in doppelter Hinsicht mit schlechten Ausgang für die volley.ballarinas: Zum einen gewann Erlangen den Punkt und zum anderen musste Danny Raddatz verletzt ausgewechselt werden. Für sie kam Nora Datz ins Spiel. Geschockt von dieser Verletzung litt der Spielfluss bei den Bambergerinnen. Mit Britta Lohneiß für Anna Michel im Zuspiel kam frischer Wind ins Spiel und die volley.ballarinas konnten zum 10:10 ausgleichen. Durch seine Auszeit unterbrach der Erlangener Trainer jedoch geschickt den Lauf der Domstädterinnen, sodass man schnell wieder deutlich in Rückstand lag. Auch harte Angriffe von der wiedergenesenen Danny Raddatz und gute Abwehraktionen von Libera Laura Badum konnten den Satzverlust nicht mehr verhindern.

 

Im vierten Satz zeigten die VG Damen dann, dass sie sich nicht so einfach geschlagen geben wollten – vor allem nicht in eigener Halle. Lange Zeit gestalteten die volley.ballarinas den Satz ausgeglichen und waren dem Tie Break nahe. Doch in der Endphase nutzten die Erlangenerinnen ihre Punktchancen besser als die Bambergerinnen und gewannen den Satz und somit auch das Spiel.

 

Insgesamt bleibt zu festzustellen, dass die volley.ballarinas mit einer soliden, aber keinen überragenden Leistung in die Saison gestartet sind. Vor allem in Annahme und Abwehr zeigte sich noch die ein oder andere Schwachstelle, an denen in den nächsten Trainingseinheiten hart gearbeitet wird. Spätestens beim Auswärtsspiel in Obergünzburg am kommenden Samstag wollen sich die volley.ballarinas stark verbessert zeigen und den ersten Saisonsieg einfahren.

 

Es spielten: Nadine Rupp, Nicole Werthmann, Nora Datz, Anna Michel, Leonie Engel, Katharina Schröder, Britta Lohneiß, Laura Badum, Kasia Trojan, Daniele Raddatz; Coach: Bekim Aliu; nr

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