volley.ballarinas besiegen Obergünzburg und die Grippewelle

Die volley.ballarinas feiern mit dem 3:2-Sieg gegen Obergünzburg den dritten Sieg in der Rückrunde und den fünften Tie-Break-Erfolg der laufenden Saison. Mit den zwei gewonnen Punkten rangieren die VG Damen weiterhin auf Rang 6, vergrößern aber den Vorsprung auf den Relegationsplatz auf 5 Punkte.

Wie schon etwas häufiger in dieser Saison war auch beim Spiel gegen den TSV Obergünzburg Improvisationskunst bei den volley.ballarinas und ihrem Coach Bekim Aliu gefragt. Durch die grippebedingten Ausfälle von Anna Michel und Britta Lohneiß mussten die Damen aus der Domstadt auf ihre beiden Stamm-Zuspielerinnen verzichten. Dafür rückte Cornelia Schmitt von den Damen 2 nach.

Mit einer etwas ungewöhnlichen Startformation begannen die volley.ballarinas Satz 1: Diagonalangreiferin Kasia Trojan agierte als Zuspielerin, die wiedergenesene Nadine Rupp rückte von der Außen- auf die Diagnonalposition. Die ersten Ballwechsel waren auf Seiten der volley.ballarinas zunächst etwas chaotisch, sodass sich Coach Bekim Aliu früh gezwungen sah, zu reagieren. Er brachte Zuspielerin Cornelia Schmitt für Nadine Rupp. Dieser Wechsel sollte sich im weiteren Verlauf des Spiels auszeichnen. Zwar konnten die volley.ballarinas den Verlust des ersten Satzes nicht mehr verhindern, fanden aber weiter zueinander und integrierten Cornelia Schmitt gut in ihr Spiel.

Zu Beginn des zweiten Satzes lief es zwar schon besser, aber immer noch nicht ganz rund bei den volley.ballarinas. Mit seiner Ansprache in der Auszeit rüttelte Coach Bekim Aliu seine Mannschaft wach. Fortan agierten die volley.ballarinas nun druckvoller im Aufschlag sowie konzentrierter und konsequenter in Abwehr, Zuspiel und Angriff. Daniela Raddatz und Leonie Engel überzeugten dabei durch ihre variantenreiche Angriffe. Über 12:11 zog man dabei auf 19:17 davon. Nun ging Mittelblockerin Katharina Schröder zum Aufschlag, zog diesen bis zum 25:17 durch und sicherte so den Satzgewinn für die volley.ballarinas.

In den dritten Satz starteten die volley.ballarinas etwas müde und verpassten es, den Schwung aus dem zweiten Satz mitzunehmen. Unterstützt von ihren Fans kämpften sie sich wieder heran, sodass der Satz bis zum Ende sehr ausgeglichen verlief. Am Satzende hatte zunächst Obergünzburg die Chance auf den Satzgewinn, doch nervenstark wehrten die volley.ballarinas beide Satzbälle ab. Fest entschlossen ging Kasia Trojan beim Stand von 25:25 zum Aufschlag. „Ich wollte den Satz mit meinen Aufschlägen für uns entscheiden“, so Trojan nach dem Spiel. Und auf dem Spielfeld bekam diesen Siegeswillen Trojans die Obergünzburger Libera Kathrin Mayer zu spüren. Mit zwei Aufschlagswinnern gegen Mayer sicherte Trojan den Satzgewinn für die volley.ballarinas.

Ausgeglichen ging es in Satz 4 weiter. Beide Mannschaften kämpften um jeden Ball, sodass die zahlreichen Bamberger Zuschauer ein sehenswertes Spiel mit vielen langen Ballwechseln zu sehen bekamen. Dabei wechselte die Führung hin und her. In der entscheidenden Phase des Satzes agierten die Allgäuerinnen druckvoller und konnten sich so mit 25:22 den Satzausgleich zum 2:2 sichern.

Zum fünften Mal in dieser Saison musste also wieder der Tie-Break über Sieg oder Niederlage bei einem Spiel der volley.ballarinas entscheiden. Mit dem Willen auch im fünften Fünf-Satz-Spiel den Tiebreak zu gewinnen, gingen die VG Damen von Satzbeginn an konzentriert und aggressiv in die entscheidende Phase. Mit druckvollen Aufschlägen von Cornelia Schmitt ging man gleich mit 3:0 in Führung. Im weiteren Satzverlauf gelangen immer wieder sehenswerte Angriffe über Nicole Werthmann und Kasia Trojan. Auch Abwehr und Annahme wurden von Libera Laura Badum gut organisiert. Die Obergünzburgerinnen kämpften zwar aufopferungsvoll, die volley.ballarinas agierten aber ein bisschen konsequenter in ihren Aktionen und sicherten sich mit 15:11 den Satz- und somit auch den Spielgewinn.

Mit sieben Siegen liegen die volley.ballarinas nun auf Tabellenplatz 6 der Regionalliga. Am kommenden Samstag steht den VG Damen nun die nächste Herausforderung bevor. Dann sind die Bambergerinnen bei den Hirschen des FTM Schwabing gefordert.

Es spielten: Susan Kasten, Nadine Rupp, Nicole Werthmann, Leonie Engel, Katharina Schröder, Cornelia Schmitt, Laura Badum, Kasia Trojan, Daniela Raddatz; Coach: Bekim Aliu; nr

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