Nachdem die volley.ballarinas Bamberg letzte Woche den Tabellendritten Mauerstetten in einem packenden Spiel mit 3:1 geschlagen hatten, fuhr das Team diesen Sonntag eigentlich mit einem guten Gefühl nach Marktoffingen. Man kennt sich seit Jahren, man ist sich freundschaftlich verbunden und man weiß: leicht wird es nie.

Aber dass die Bambergerinnen zu keinem Zeitpunkt im Spiel ankommen und über 85 Minuten einen chaotischen Volleyball mit nur kleinen Lichtblicken abliefern, das hätte nach der Glanzleistung am vorigen Wochenende keiner gedacht. Sie verloren 1:3 (14:25, 20:25, 25:17, 20:25).

Im ersten Satz zeigten die Marktoffingerinnen gleich, wer Herr in dieser Halle ist: Sie schlugen brilliant auf, immer druckvoll direkt an die Auslinie. Die Bamberger Annahme kam damit nicht zurecht, zumal der FSV eine kleine, niedrige Halle hat, an die sich die volley.ballarinas immer erst gewöhnen müssen.

Im Laufe des Spiel stabilisierte sich zwar die Annahme, aber dann lief es wie so oft: Ungenaues Zuspiel oder Fehler im Angriff, ein zu spät stehender Block oder Missverständnis in der Abwehr machten den Bambergerinnen das Leben schwer. Es gab auch immer wieder gute Phasen mit druckvollen Angriffsschlägen von Kapitänin Kasia Trojan und schönen Blocks der Mittelblocker. Nur leider hielten sie nie lang genug an, sodass Marktoffingen – lautstark von seinen Fans unterstützt – immer wieder die Oberhand gewann.

Nach dieser Niederlage stehen die Ballarinas nun auf dem achten Tabellenplatz. Ein Sieg gegen Hahnbach am kommenden Wochenende, die mit nur 2 Punkten mehr auf dem vierten Rang rangieren, wäre wichtig, um wieder in die obere Hälfte der Tabelle zu rutschen.

 

Nora Datz

volley.ballarinas Bamberg

Schreiben Sie einen Kommentar

Your email address will not be published.