Ein Spiel zum Abhaken für volley.ballarinas

Einen Tag zum Vergessen erlebten die volley.ballarinas Bamberg am vergangenen Sonntagmittag nicht nur auf dem Spielfeld. Auch die anschließende Heimfahrt stellte sich aufgrund einiger Staus als „Odysee“ heraus.

 

Mit 1:3 mussten sich die Bambergerinnen nach 99 Minuten Spielzeit gegen die Esting Elephants geschlagen geben.

 

Schon der Start in den ersten Satz war aus Sicht der ballarinas holprig. Die Estingerinnen zeigten mit ihren langen, schwer einschätzbaren Aufschlägen wer „Herr“ in der Halle ist und machten es dem Annahmeriegel rund um Libera Laura Badum damit nicht leicht. Dennoch kämpfte man sich im Laufe des Satzes auf einen Spielstand von 14:16 aus Sicht der Bambergerinnen heran. Doch im entscheidenden Moment zog Esting mit weiteren druckvollen Aufschlägen und Angriffen auf 15:20 davon und spielte den Satz mit 20:25 souverän zu Ende.

 

Holprig sollte es für die Oberfränkinnen zu Beginn des zweiten Satzes weitergehen. Bei einem Rückstand von 3:7 nahm Trainer Michael Raddatz jedoch eine wichtige Auszeit, um sein Team weiter auf die Spielweise der Gegnerinnen einzuschwören. So gelang den ballarinas nun ein besserer Spielaufbau und unter druckvollen Aufschlägen von Kasia Trojan konnte auf 8:8 gleichgezogen werden. Mit platzierten Angriffen aber auch mit Unterstützung der Elephants durch zahlreiche verschlagene Aufschlägen sicherten sich die Bambergerinnen den zweiten Satz mit 25:18.

 

Es gelang jedoch nicht dieses gute Gefühl der Aufholjagd und des Satzsieges mit in den dritten Satz zu nehmen. Zwei Auszeiten und Einwechslungen von Isabella Hippeli und Veronika Leiblein konnten Estings Spielerin Maja Mewes nicht aus der Ruhe bringen. So gerieten die Bambergerinnen durch Mewes’ druckvolle Aufschläge und folglich einem schwierigen Spielaufbau schnell mit 0:10 in den Rückstand. Dieser konnte nicht mehr aufgeholt werden und der dritte Satz ging mit 14:25 deutlich an die Elephants.

 

Im vierten Satz veränderte Trainer Mike Raddatz die Aufstellung, sodass die Bambergerinnen nun jeweils anderen Gegnerinnen am Netz gegenüber standen. Doch auch diese taktische Maßnahme verhalf an diesem Tag zu keinem Erfolg. Denn wiederum konnte der SV Esting mit seinen Aufschlägen eine 6:0 Führung erzwingen. Zwar tat es Bambergs Leonie Engel nach und glich mit einer starken Aufschlagsserie zum Gleichstand von 6:6 aus. Nun waren es jedoch wieder die starken Aufschläge von Esting, diesmal von Caro Mayr, die den Spielaufbau der Bambergerinnen schwierig machten. Mit neun Aufschlägen in Folge zog Esting zum Stand 16:8 davon. Obwohl den ballarinas noch einige gute Aktionen in Angriff und Block gelangen, spielten die Oberbayerinnen souverän zu Ende. So gewannen sie nun auch den vierten Satz klar mit 25:15 und die ballarinas mussten sich am Ende mit 1:3 in Esting geschlagen geben.

 

Nun gilt es Fehler zu analysieren, im Training daran zu arbeiten und diese Niederlage abzuhaken, um am Sonntag im ersten Heimspiel mit freiem Kopf und voll motiviert auf Punktejagd gegen den 3-Liga-Absteiger TV/DJK Hammelburg zu gehen.

 

 

Es spielten: Laura Badum, Leonie Engel, Isabella Hippeli, Anna-Lena Krön, Britta Lohneiß, Veronika Leiblein, Verena Mayr, Nadine Rupp, Katharina Schröder, Kasia Trojan

 

 

Verena Mayr

 

volley.ballarinas Bamberg

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