Mit einem 3:1 Sieg (25:17, 25:21, 19:25, 25:19) gegen den TV/DJK Hammelburg feiern die volley.ballarinas den ersten Sieg in der laufenden Regionalligasaison. Damit klettern sie mit vier Punkten aus drei Spielen auf den fünften Tabellenplatz. Selbst in kniffeligen Situationen ließen sich die ballarinas an diesem Tag nur selten aus der Ruhe bringen. Mit viel Engagement und höchster Motivation zeigten sie vor zahlreichen Fans ihr Können.

Schon vor dem Spiel gab es viele positive Anzeichen für einen Sieg: ein voller Kader von 12 Spielerinnen stand den Trainern Mike Raddatz und Kasia Trojan zur Verfügung, Athletiktrainer Christoph Kellermann bereitete die ballarinas schon beim Aufwärmen optimal auf das Spiel vor und das DJ- und Hallensprecher-Trio Anna Michel, Flo Michel und Juli Zeitler sorgten für super Stimmung in der Halle.

Bereits im ersten Satz setzten die volley.ballarinas den Hammelburger Annahmeriegel stark unter Druck. Vor allem Zuspielerin Britta Lohneiß konnte mit einer Aufschlagserie glänzen und brachte Bamberg mit 18:9 in Führung. Auch das Bamberger Angriffsspiel zeigte sich von Beginn an mit vielen variablen Angriffen über alle Positionen präsent. Die Konzentration konnte auf Seiten Bambergs auch bei langen Spielzügen hochgehalten werden, was schließlich mit 25:17 zum Sieg des ersten Satzes führte.

Der zweite Satz startete ausgeglichener. Hammelburgs Kapitänin Tabea Lang wusste Bambergs Block ein ums andere Mal gekonnt auszuspielen und sorgte so für einen 7:7 Gleichstand. Doch mit vier Punkten in Folge und starken Angriffen von Maja Hölzlein über die Diagonalposition erlangten die ballarinas eine 11:7-Führung. Selbst als Schmerzen in der Schulter von Kapitänin Anna-Lena Krön eine Auszeit und Kühlpacks verlangten, ließen sich die Bambergerinnen nicht aus der Konzentration bringen. Die Vier-Punkte-Führung konnte dadurch über den gesamten Satzverlauf beibehalten werden. Eine überragende Abwehrleistung um Libera Laura Badum, die gekonnte Verteilung der Bälle durch Zuspielerin Britta Lohneiß und variable Angriffe über alle Positionen sicherten den 25:21-Satzsieg.

Nun galt es im dritten Satz den „Sack zu zumachen“ und die Dominanz aus den ersten beiden Sätzen beizubehalten. Doch dies sollte den Damen aus der Domstadt an diesem Tag nicht ganz gelingen. Zwar startete man noch recht ausgeglichen mit einem Spielstand von 9:9 in die Partie, so folgte nun die einzig längere Schwächephase des Tages: Hektik und kleinere Eigenfehler machten sich auf Seiten Bambergs breit, was diesmal den Gegnerinnen eine 4-Punkte-Führung (14:10) einbrachte. Bamberg konnte sich an diese nicht mehr heran kämpfen und musste sich Hammelburg im dritten Satz mit 19:25 geschlagen geben.

Doch dies war noch lange kein Grund für die ballarinas die Köpfe hängen zu lassen. Immer noch hoch motiviert und mit Unterstützung der lautstarken Zuschauer kehrten sie im vierten Satz zu ihrem druckvollen Spiel aus dem ersten Satz zurück. Bambergs Block konnte schon früh die Spielweise der Gegnerinnen antizipieren und bereitete so den Gegnerinnen Schwierigkeiten im Angriff. Zudem erzwang Leonie Engel mit ihren Aufschlägen eine 23:17-Führung. Der Matchball entstand schließlich nach längerer Wartezeit auf etwas kuriose Weise durch einen Aufstellungsfehler Hammelburgs. Beim Stand von 25:19 waren schließlich 3 Punkte auf dem Konto der ballarinas sicher und die Freude über den Sieg riesig.

Nun gilt es das Spiel im Training zu reflektieren und weiter an den einzelnen Elementen zu arbeiten: Vieles, was in den letzten beiden Auswärtsspielen noch nicht funktionierte, war schon deutlich verbessert, doch spielen die volley.ballarinas noch lange nicht den Volleyball auf dem Feld, den sie ihren Trainern eins ums andere Mal im Training zeigen. Daran gilt es nun weiter zu arbeiten, um beim nächsten Spieltag am 28.10.2018 erneut vor heimischem Publikum gegen die N.H. Young Volleys aus Neudrossenfeld das Punktekonto weiter aufzustocken.

 

Es spielten: Laura Badum, Leonie Engel, Isabella Hippeli, Maya Hölzlein, Anna-Lena Krön, Veronika Leiblein, Britta Lohneiß, Verena Mayr, Nadine Rupp, Katharina Schröder, Svenja Semm, Franziska Thiam

 

Verena Mayr

volley.ballarinas Bamberg

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