Volley.ballarinas feiern dritten Sieg im dritten Heimspiel

Mit einem 3:2 Sieg (25:19, 25:22, 18:25, 17:25, 15:9) gegen den VC Katzwang-Schwabach konnten die volleyballarinas ihre weiße Weste daheim bewahren und den dritten Sieg der Saison einfahren. Nach einer deutlichen 2:0 Führung entwickelte sich das Spiel noch zu einem echten Krimi mit dem besseren Ende für die Bambergerinnen.

Die Trainer Mike Raddatz und Kasia Trojan hatten mit ihrer Mannschaft unter der Woche gut trainiert und das Sonthofen-Spiel genau analysiert, um es dieses Mal besser zu machen. Und genau das taten die Domstädterinnen im ersten Satz:  Sie entzündeten ein regelrechtes Feuerwerk auf dem Feld, waren vom ersten Punkt an voll da und schafften es, in jedem Element zu überzeugen. Somit wurde die Führung kontinuierlich ausgebaut, wodurch der Satz am Ende auf dem Bamberger Konto verbucht werden konnte.

Im zweiten Satz machten die volleyballarinas da weiter, wo sie aufgehört hatten: Die Abwehr um Libera Laura Badum stand gut und so konnte Zuspielerin Isabella Hippeli ihre Angreiferinnen gekonnt in Szene setzen. Doch Katzwang kam immer besser in Spiel und unterstrich mit mehr Risiko im Aufschlag, dass sie sich nicht so einfach geschlagen geben würden. Dadurch brachten sie Bambergs Annahmeriegel das ein ums andere Mal in Bedrängnis. Dennoch schafften es die ballarinas,  ihr eigenes Spiel aufzuziehen und konnten trotz einiger Unkonzentriertheit, die sich zum Ende des Satzes hin einschlichen, den Sack zumachen und auch diesen Satz gewinnen.

Diese Ungenauigkeiten nahmen die Bambergerinnen mit in den dritten Satz und es fiel ihnen schwerer, gegen nun stark abwehrende sowie kämpfende Katzwangerinnen den klaren Spielaufbau aus den vorherigen Sätzen aufzuziehen. Eine Aufschlagserie von Leonie Engel konnte den Rückstand zwar noch einmal verkürzen, dennoch sicherte sich Katzwang schließlich diesen Satz.

Auch im vierten Satz war das Bamberger Spiel von vermeidbaren Fehlern sowie Hektik geprägt. Eine Aufschlagserie von Maya Hölzlein brachte die ballarinas zwar bis auf 15:16 heran, doch hat man sich für die Aufholjagd nicht belohnt und Katzwang wieder davon ziehen lassen.

Somit musste also der Tie-Break entscheiden.  Trainer Mike Raddatz rüttelte sein Team noch einmal wach und forderte es auf, den Zuschauern wieder den Volleyball zu bieten, den man eigentlich spielen kann. Die Ansprache zeigte ihre Wirkung und alle Bambergerinnen kämpften jetzt um jeden Punkt. Durch Aufschläge von Isabella Hippeli konnte man sich einen Vorsprung erarbeiten und der Spielaufbau war wieder konzentrierter und konsequenter. Die Angreiferinnen, allen voran Anna-Lena Krön, ließen dem Gegner nun keine Chance mehr und so konnte man sich zwei Punkte sichern.

Nun gilt es, das Spiel Revue passieren zu lassen und an den Schwächen zu arbeiten, damit nächsten Sonntag beim Aufsteiger aus Straubing die nächsten Punkte auf das Bamberger Konto gehen können.

Es spielten: Laura Badum, Leonie Engel, Isabella Hippeli, Maya Hölzlein, Anna-Lena Krön, Veronika Leiblein, Britta Lohneiß, Nadine Rupp, Katharina Schröder, Svenja Semm, Franziska Thiam, Nicole Werthmann; le

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