volley.ballarinas mit Kampfgeist und Siegeswille zum Sieg

In einem umgekämpften und intensiven Spiel feierten die ballarinas Bamberg einen 3:2-Sieg gegen den FTSV Straubing in der Regionalliga Südost und nehmen somit Revanche für die 1:3-Niederlage im Hinspiel.

Anders als in den letzten Spielen waren die Bambergerinnen von Beginn präsent auf dem Feld: Und bereits bei den ersten Angriffen von Jugendnationalspielerin Valbona Ismaili zeigte sich, dass sich die Umstellung in Block und Abwehr, welche Mike Raddatz seinen Spielerinnen kurz vor Spielbeginn mit auf den Weg gab, voll auszahlen sollte. Nadine Rupp blockte Straubings Nachwuchstalent direkt dreimal – zwar ohne direkten Punkterfolg – aber die Message für das Spiel war klar: Die Bamberger Blockwand steht und sollte sich eins ums andere Mal als unüberwindbar für die Straubingerinnen erweisen. Mit diesem positiven Auftakt im Rücken zogen die ballarinas durch starke Aufschläge von Youngster Maya Hölzlein schnell auf 12:7 davon. Einen Vorsprung den Zuspielerin Britta Lohneiß ebenfalls mit druckvollen Aufschlägen auf 17:9 ausbaute. Mit 25:13 sicherten sich die VG Damen Satz 1.

Trotz des Erfolges im Rücken lief der Start in den zweiten Satz durchwachsen und Trainer Raddatz musste beim Stand von 0:5 seine erste Auszeit nehmen. Es dauerte zwar noch einige Ballwechsel, aber spätestens als wiederum Maya Hölzlein an der Grundlinie zum Aufschlag bereit stand und mit ihren Angaben die gegnerische Annahme stark unter Druck setzte, kam der Bamberger Motor wieder zum Laufen. Durch ein variables Zuspiel von Britta Lohneiß konnten alle Angreiferinnen Punkte auf dem Bamberger Konto verbuchen, vor allem Mittelblockerin Verena Mayr punktete immer wieder über die Mitte. Mit 25:22 gingen die Bambergerinnen mit 2:0 in Führung.

Zu Beginn des dritten Satzes sah noch alles nach einem 3:0-Erfolg für die ballarinas aus, denn zu sie lagen  stets mit zwei Punkten in Front. Doch die jungen Straubingerinnen glichen zum 10:10 aus, um kurz darauf die Führung zu übernehmen. Trainer Raddatz reagierte, brachte zunächst Svenja Semm und wenig später Veronika Leiblein und Nadine Rupp ins Spiel, um frische Impulse zu setzen. Doch Straubing ließ sich davon nicht beeindrucken und sicherte sich den Satz mit 17:25.

Im vierten Satz machten die Gäste dort weiter, wo sie im dritten aufgehört hatten und  setzten die Bamberger Annahme mit guten Aufschlägen unter Druck. Trotzdem gaben die ballarinas nicht auf: Sie kämpften in jedem Ballwechsel um ihr Leben und rettete Bälle, die schon weit außerhalb des Spielfeldes waren. Aber auch die Gastmannschaft gab sich nicht so leicht geschlagen und so sahen die Zuschauer lange, umkämpfte Ballwechsel – meist mit dem besseren Ende für Straubing. Nach 30 Minuten Spielzeit ging der Satz ´mit 25:21 an Straubing und so musste einmal mehr der Tie-Break über Sieg und Niederlage entscheiden.

Den besseren Start in den Entscheidungssatz erwischten die Straubingerinnen. Beim Seitenwechsel lagen sie mit 8:6 in Front. Doch die ballarinas kämpften weiter und erarbeiteten sich das Momentum zurück auf ihre Seite. Franziska Thiam und Nicole Werthmann machten im Block zu, Libera Laura Badum und Kapitänin Anna-Lena Krön kratzten die Bälle in der Abwehr heraus. Mit Erfolg: Die ballarinas glichen zum 13:13 aus. Nun war es ein packendes und emotionales Spiel und als beim 18:17 für Bamberg der gegnerische Angriff im Netz landete, kannte der Jubel auf Bamberger Seite keine Grenzen mehr.

Es spielten: Nadine Rupp, Nicole Werthmann, Verena Mayr, Svenja Semm, Katharina Schröder, Britta Lohneiß, Laura Badum, Maya Hölzlein, Franziska Thaim, Veronika Leiblein, Anna-Lena Krön

 

Nadine Rupp

volley.ballarinas Bamberg

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