Am vergangen Sonntag begrüßten die volley.ballarinas Bamberg den altbekannten Ligakonkurrenten SV Esting aus dem Münchner Raum. Mit gewohnter Heimspiel-Uhrzeit, fast vollständigem Kader und Hallensprecher, der für Stimmung sorgte, waren Voraussetzungen für den ersten Heimsieg nahezu optimal. Doch leider mussten sich die Gastgeberinnen dennoch 1:3 geschlagen geben.

Um 15 Uhr gingen die volley.ballarinas hochmotiviert ans Netz. Lange verlief der erste Satz auf Augenhöhe. Durch starke, gezielte Angriffe, stabiler Annahme und guter Abwehr konnte ein Spielstand von 22:17 für die Heimmannschaft erzielt werden. Jetzt hieß es: „In der Crunch-Time noch einmal Gas geben“ und Punkte erzielen. Doch im Gegensatz: Die Estinger Mannschaft kam wieder ins Spiel und konnte den ersten Satz 27:25 für sich gewinnen.

Die Ballarinas ließen die Köpfe nicht hängen. Mit voller Konzentration gingen sie im zweiten Satz aufs Feld, so dass das Spiel des SV Esting wacklig wurde. Bis zum Ende konnte Druck auf den Gegner ausgeübt werden. Somit ging der zweite Satz verdient und eindeutig an die Heimmannschaft.

„Weiter geht‘s“, so lautete die Devise. Der dritte Satz glich dem Verlauf des Ersten sehr. Auf der Bamberger Seite konnten zahlreiche schwierige Bälle erkämpft und erfolgreich verwandelt werden. Leider passierten in der entscheidenden Phase wieder vermehrte Eigenfehler, womit die Estinger Mannschaft zurück ins Spiel fand und so kam es wieder einmal zu einem unglücklichen Satzende für die Bambergerinnen (23:25).

Die Eigenfehler ließen sich leider auch im nächsten Satz nicht abstellen. Von Anfang an hatten die Estingerinnen die Oberhand. Die Heimmannschaft schaffte es kaum noch zu Punkten, da Schwierigkeiten in den Block-Abwehr- und Annahmeaktionen erhöht aufkamen. Leider half weder ein Wechsel noch die Auszeiten von Trainer Max Kolbe, um die Unruhen und Verunsicherung der Mannschaft entgegenzuwirken. Nach fast zwei Stunden Spielzeit und vielen Hoch- und Tiefphasen gewann der SV Esting mit einem aus bamberger Sicht entäuschenden 3:1 (25:27; 25:17; 25:23; 17:25).

Das Team ist sich einig, dass dies ein Spiel zum Abhaken war und der Fokus gänzlich auf die kommenden Spiele gerichtet werden muss. Gleich nächste Woche haben die volley.ballarinas die Chance vor heimischen Publikum den ersten Heimsieg auf ihr Konto zu verbuchen.

 

Veronika Leiblein

Es spielten: Anna-Lena Krön, Nicole Werthmann, Katharina Schröder, Laura Rienecker, Lina Sagstetter, Nina Reichenberg, Maya Hölzlein, Svenja Semm, Laura Badum, Veronika Leiblein

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